Schüßler-Salze

Das Wichtigste in Kürze
Silicea - Heilpraktikerin Petra Linnenbrügger, 33790 Halle
Silicea (Kieselsäure)

Schüßler-Salze sind anorganische Stoffe, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, sondern durch die Nahrung aufnehmen muss. Durch Fehlernährung, degenerierte Nahrungsmittel oder in Zeiten erhöhten Bedarfs können Defizite entstehen. Bedingt durch ein Defizit funktionieren die Abläufe in den Zellen des Körpers nicht mehr – der Mensch wird krank. Aber nicht nur die einfache Zufuhr des Mineralstoffes bewirkt die Heilung, die Potenzierung (Verdünnung) macht den Mineralstoff für die Zellen und somit für den Körper verwertbar.

Das Prinzip der Schüßler-Therapie basiert – ebenso wie das der Homöopathie – darauf, dass einzelne oder mehrere Schüßler-Salze in Kombination die Selbstheilungskraft des Körpers aktivieren sollen und durch die optimale Versorgung der Zelle Heilung und Regulation im gesamten Organismus erfolgen kann.

Anwendung und Wirkung

Schüßler-Salze gibt es als Tabletten, Salben und Crémes sowie in Form von laktosefreien Tropfen. Abhängig von Ihrem persönlichen Anliegen wähle ich Schüßler-Salze als Ergänzung zu meinen anderen Therapieformen. Je nach Krankheitsbild könnte für Sie aber auch der alleinige Einsatz von Schüßler-Salzen hilfreich sein.

Geschichte und Herkunft

Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) stammte aus bescheidenen Verhältnissen und trug zum Lebensunterhalt der Familie bei, indem er seine Sprachbegabung nutzte und als Lehrer arbeitete. Mit 36 Jahren erhielt er seine Approbation nach nur zweieinhalb Jahren Studienzeit in Paris, Berlin und Gießen und ließ sich als homöopathischer Arzt in Oldenburg nieder. Der Entwickler wird nicht erwähnt, um mit ihm zu werben, sondern nur, damit Interessierte die Methode nachvollziehen können.

Durch die Dozenten seiner Studienzeit geprägt, ging er davon aus, dass „das Wesen der Krankheit, das Wesen der Zelle“ (Virchow) ist. In diesem Sinne lokalisierte er 12 Mineralsalze im Körper des Menschen, die die Funktionalität der Zelle gewährleisten sollen. Durch eine spezielle Aufbereitung (Potenzierung = Verdünnung) dieser Mineralsalze erfährt die Zelle im Krankheitsfall eine Anregung zur Selbstheilung. Diese Therapieform wird auch Biochemie genannt. Biochemie heißt: das Wissen um die chemischen Vorgänge im menschlichen Organismus.

Schüßler isolierte 12 Mineralsalze, die die Funktion der Zellen sicherstellen. Nach seinem Tod kamen weitere 15 Ergänzungssalze hinzu, die die Nachfolger Schüßlers im menschlichen Organismus fanden.

Allgemeine Hinweise

Schüßler-Salze sind geeignet, ein naturheilkundliches Therapiekonzept abzurunden und zu ergänzen. Erkrankungen, die auf einem Mineralstoffmangel basieren, können auch alleinig mit den Mineralsalzen behandelt werden.

Sie möchten weitere Informationen zu Schüßler-Salzen? Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Vom Gesetzgeber werden die Schüßler-Salze der Homöopathie zugerechnet und damit wie die klassischen Homöopathika als besonderes Therapieverfahren anerkannt.